Eistanz

Meine Kurzgeschichtensammlung wächst und wächst. Schwungweise gehen die Geschichten zur Lektorin und kommen mit hoffentlich nicht allzu großem Änderungsbedarf zurück. Eine aufregende Zeit!

Ich beeile mich damit sehr, denn Ende Juli lasse ich mich für die Teilnehmer meines Writers‘ Club noch mal gründlich ins Gateless Writing einweisen (darüber habe ich in einem anderen Blogartikel berichtet), und im August folgt eine Woche Rückzug zum ausschließlichen Schreiben in Wandlitz. Genau, da, wo Honecker etc. gewohnt haben.

Dort werde ich an meinem Romanprojekt weiterarbeiten, mit fachkundiger Unterstützung zweier Personen aus der Branche, einer Lektorin und einer Literaturagentin. Und ein Teil meiner Tribe wird vor Ort sein, sozusagen ein Familientreffen nach langer, pandemiebeschränkter Zeit.

Ich werde definitiv schwimmen, denn der Wandlitzer See ist direkt vor der Tür!


Hier ein kurzer Einblick in „Eistanz“ (mittendrin – dabei geht es um Beziehungschaos und narzisstische Störung):

„Auf der Rückfahrt haben wir uns so doll angeschrien. Ich weiß gar nicht mehr, worum es eigentlich ging.“ Kati fischte den Ball aus dem Dickicht der Hecke und kam zur Tischtennisplatte zurück.

„Dann haben wir geschwiegen. Eine Weile, doch ich halte das nie so lange aus wie er. Ich hab‘ angefangen ein Lied zu pfeifen. Irgendwann pfiff Mike mit. Da wusste ich: es ist alles wieder gut.“

Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, verschwand aber gleich wieder. Das machte sie öfter, war Sonja aufgefallen. Lächeln – und weg.

Lust auf mehr? Kommt…

Happy writing!

Photo credit: Mika on unsplash.com – Thanks, Mika!